Das chinesische Jahr

Das traditionelle chinesische Jahr richtet sich nach dem Mond. So beginnt das neue Jahr mit dem 2. Neumond nach der Wintersonnenwende.

 

Auch für die chinesische Astrologie ist der Mondkalender die Grundlage.

Das chinesische Horoskop

Es gibt einige Systeme zur Sterndeutung - neben dem der westlichen abendländischen Kultur auch ein Indianisches und das Chinesische.

 

Die chinesische Sterndeutung ist ein jahrtausendealtes hochkomplexes System. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Zahl 5 - wie zum Beispiel bei den fünf Himmelsbestandteilen:

  • Sonne,
  • Erde,
  • Mond,
  • Sterne und
  • Konstellationen.

Aber auch 5 Planeten mit den Ihnen zugeordneten 5 Elementen:

  • Merkur                Wasser
  • Jupiter                 Holz
  • Mars                   Feuer
  • Saturn                 Erde
  • Venus                 Metall

Diese haben Einfluss auf die 12 Tierkreiszeichen. Die Tierkreiszeichen  symbolisieren dabei die Charaktereigenschaften der in diesem Zeichen Geborenen.

 

Dazu gibt es eine schöne Legende:

Bevor Buddha die Welt verlassen wollte, rief er noch einmal alle Tiere zu sich. Sie erschienen in der Reihenfolge Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein.

Die Jahresnamen vergab er in genau dieser Reihenfolge und jedes der Tiere sollte sein Jahr mit seinen Charakterzügen prägen.

Die Katze kam zu spät und bekam deshalb kein Jahr mehr ab - die Ratte hatte sie ausgetrickst, um auf jeden Fall vor ihr anzukommen.

 

Die 12 Tierkreiszeichen stehen im chinesischen Horoskop nicht nur für ein Jahr, sondern auch für einen der Monate und eine der 12 Doppelstunden eines Tages.

 

Eine Zukunftsdeutung durch das Horoskop gibt es im Reich der Mitte nicht.